Privates:

Ich wurde 1974 in der Nähe von Stuttgart geboren und verbrachte dort Kindheit und Jugend. Nach ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte, bei der Armee war und einige Jahre in der IT-Branche arbeitete, zog ich 2006 der Liebe wegen vom Schwabenland nach Hamm (das liegt in der Nähe von Dortmund). Inzwischen empfinde ich NRW als meine Heimat. Beruflich bin ich als „Department Manager Contract Logistics“ tätig und betreibe die Fotografie daher ohne jegliches gewerbliches Interesse, also rein zur künstlerischen Freude.

Ich bin der Mitbewohner meiner Katze Paula (hier ist unser gemeinsamer Instagram-Account) und abgesehen davon, dass wir dankbar sind einander zu haben, sind wir aber beide Single und (ziemlich sicher) auch beide kinderlos.

Meine künstlerische Entwicklung:

Seit 2004 führte ich den Künstlernamen „Allsvartur“ (bzw. „Allsvartur.de“) und erlangte damit ab ca. 2012 mit meiner Fotografie zunehmend auch deshalb eine gewisse Bekanntheit, weil ich am liebsten mit totalen Anfängerinnen arbeite, die noch nie vor der Kamera gestanden sind und dabei einigermaßen anschauliche Ergebnisse erziel(t)e.

Ich arbeite natürlich auch mit fortgeschrittenen Models, aber die Arbeit mit Einsteigern ist eine schöne, wenn auch oftmals anstrengende, Herausforderung. Deshalb ist es bis heute noch immer so, dass fast alle meine Models zuvor noch nie vor einer professionellen Kamera standen, bzw. bei mir ihr erstes professionelles Fotoshooting hatten. Bei einigen meiner Newcomer ergab sich nach einem ersten Fotoshooting bei mir auch eine erfolgreiche Karriere als gewerblich arbeitendes Model – worauf ich ehrlich gesagt ziemlich stolz bin hierfür mit meiner Arbeit und meinen Fotos den Anstoß gegeben zu haben.

In den letzten Jahren betrieb ich die Fotografie auch gewerblich, jedoch habe ich schnell gemerkt, dass es in meinem Lebensentwurf ein großer Fehler war mein Hobby zum Beruf zu machen…

Das kreative Loch und danach:

Die gewerbliche Fotografie war für mich doch etwas ganz anderes, denn es macht für mich (wie ich heute weiß) einen gewaltigen Unterschied, ob ich Menschen des Geldes wegen oder der Passion wegen fotografiere.

Kurz und gut: ich machte mir mit der gewerblichen Fotografie selbst in ganz kurzer Zeit jegliche Freude an der Fotografie zunichte und wollte über ein Jahr quasi nichts mehr tun, was mit der Fotografie in Verbindung stand. Ich überlegte auch ernsthaft meine komplette Ausrüstung zu verkaufen oder für wohltätige Zwecke zu stiften. In dieser Zeit trieb mich vor allem die Frage: „Was habe ich eigentlich mit meinen Fotos Substanzielles für mich und mein mein eigenes Leben geschaffen?“ um. Ich habe darauf auch bis heute keine zufriedenstellende Antwort. Ich habe zwar sprichwörtlich hundertausende Fotos gemacht, aber letztlich waren das alles nur Fotos, die schlicht „nur“ andere Menschen zeigten und daher bestenfalls für diese Menschen einen lebenslangen Erinnerungswert besaßen… aber für mich waren das keine Erinnerungen, die ein Leben lang hielten. Bei manchen Fotos erinnerte ich mich auch schon nicht mehr an das Fotoshooting oder die Modelnamen… und das machte mich nachdenklich.

Allsvartur.de —» olli-fotografiert.de

Anlässlich meines Wiedereinstiegs (die Motivation dafür habe ich durch eine sehr liebe Freundin von mir erhalten) habe ich mich entschlossen den Namen „Allsvartur“ nicht mehr aktiv zu nutzen, sondern mich als Fotograf bei meinem Echtnamen „Oliver Kühnle“ nennen zu lassen und die Webseite „Allsvartur.de“ auch neu zu benennen (olli-fotografiert.de) und komplett neu aufzusetzen.

Vor diesem Schritt habe ich mich immer etwas gescheut, weil der Name „Allsvartur.de“ eben eine jahrelange und sehr gute Reputation führt und ich diesen Vorteil eigentlich nicht verschenken wollte. Aber auf der anderen Seite ist ein Wechsel in meiner Fotografie, so wie ich ihn jetzt plane und mache, eine gute Gelegenheit das zur Verdeutlichung und Abgrenzung auch mit einem neuen Label zu machen.

Die Meinungen meiner Models über meine Arbeit mit mir, finden sich ohnehin auch auf der neuen Seite, da ich auch die Fotos aus der Zeit hier (meistens neu bearbeitet) ausstelle. Außerdem hat „Olli“ den Vorteil, dass meine Models diesen Namen (im Gegensatz zu „Allsvartur“) wenigstens aussprechen und als Quellenangabe auswendig schreiben können.

Heute: Anders!

Was ich jedoch nicht mehr tun möchte ist einfach Fotos von irgendwelchen schönen Models zu machen. Ich möchte mit meinen Bilder noch mehr Gefühle und Eindrücke generieren.

Dazu benötige ich Models, die mehr wollen, als sich einfach nur schön ablichten zu lassen und kostenlose Bilder nach Hause zu nehmen. Dies erfordert deutlich mehr Engagement und Identifikation mit dem jeweiligen Thema und das wird sicher manches Model (insb. als Anfänger) eher abschrecken, aber das nehme ich in Kauf, denn um mir meine Begeisterung nicht noch einmal abhanden kommen zu lassen betreibe ich die Fotografie nun wohl dosiert und ohne jeglichen Leistungsdruck.

Daraus ergibt sich die absolut notwendige Einsicht und Konsequenz, dass ich wirklich nur noch das mache, was mich selbst zu 101% begeistert und dies nur mit Models teile, die dies ebenfalls zu 101% selbst so sehen und nicht durch Halbherzigkeit meine Zeit verschwenden und dadurch auch Terminfenster blockieren, die andere Models gerne wahrgenommen hätten.

Deutlicher Schwerpunkt meiner aktuellen Arbeit sind freizügige Projekte (da dies in den letzten Jahren in meinem Schaffen so gut wie nie Thema war) und ganz definitiv gilt mein Entschluss fortan nur noch mit schwarz-weiß Aufnahmen zu arbeiten.

Den Rest wird die Zeit zeigen …